Gründer vom Start-up natif.ai
09.02.2021    Maya Timmann

DeepTech

Start-up Natif.ai gewinnt mit 468 Capital weiteren Investor

Natif.ai verschlankt dokumentenbasierte Prozesse mit verschiedenen Modellen auf Basis Künstlicher Intelligenz (KI) in Sekundenschnelle und entlastet so Mitarbeiter im Arbeitsalltag. Nach dem High-Tech Gründerfonds (HTGF) steigt nun der Investor 468 Capital in das Deep Tech Startup ein.

Mit der Seed-Finanzierung durch 468 Capital gesellt sich Natif.ai in die Reihe der Deep Tech Startups, die ausschließlich durch eine einzigartige Zukunfts-Technologie im B2B Bereich brillieren. „Natif.ai löst ein großes Problem in der Automatisierung von Dokumenten-Prozessen mit einer beispiellosen Präzision und Geschwindigkeit, von dem jedes Unternehmen profitieren kann“, beschreibt Co-Gründer des Berliner Deep Tech Fonds Ludwig Ensthaler und erklärt damit, warum das junge Unternehmen aus Saarbrücken zu den Besten der Branche gehört.

Die Begeisterung füreinander beruht auf Gegenseitigkeit. So erzählt Co-Gründer Johannes Korves, Natif.ai habe sich ganz bewusst für den Deep Tech Fonds entschieden, der von den Rocket-Internet Machern Alexander Kudlich und Ludwig Ensthaler zusammen mit dem in Silicon Valley erfolgreichen Mesophere-Gründer Florian Leibert gegründet wurde. „Mit 468 Capital haben wir einen sehr erfahrenen Investor gefunden, welcher uns sowohl die Tür zu internationalen Märkten eröffnet als auch unser Wachstum mit seinem Netzwerk und Erfahrung massiv beschleunigen wird“, so Korves.

Durch die Seed-Finanzierung kann Natif.ai die eigene Technologie nun weiterentwickeln und schon in diesem Jahr sein Produktportfolio um Versicherungspolicen und Vertragsdokumente ergänzen, was besonders die Finanz- und Versicherungsbranche freuen wird. Auch Posteingänge sollen mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz in Zukunft von Natif.ai automatisiert werden.

Eine in Europa einzigartige Deep Tech Technologie

Mithilfe ihrer langjährigen Erfahrung in der KI-Forschung und Unternehmensgründung erschuf Natif.ai eine Technologie, die dank einer selbstentwickelten Deep-OCR eine zukunftsweisende Disruption einer Basistechnologie darstellt. So analysiert die KI-Technologie Dokumente in Rekordzeit, filtert wichtige Informationen und verknüpft diese miteinander. Dokumentenbasierte Prozesse werden effizienter und Mitarbeiter können sich wieder auf ihre Hauptaufgaben fokussieren.

Große Anerkennung erntet das vierköpfige Gründer-Team von Professor Wolfgang Wahlster, Gründungsdirektor des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz (DFKI). „Natif.ai zeigt, dass ‘KI Made in Germany‘ weltweit wettbewerbsfähig ist und aus dem DFKI marktreife Lösungen hervorgehen“, so Wahlster, „Die Sprunginnovation von der maschinellen Erfassung hin zum automatisierten Verstehen der Inhalte verschiedener Arten von Geschäftsdokumenten hat Natif.ai auf der Grundlage einer einzigartigen Forschungsumgebung in der Computerlinguistik, Sprachtechnologie und KI geschaffen, wie sie in Europa derzeit nur im Saarland besteht.“

09.02.2021    Maya Timmann
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