05.02.2020    Hilka H. Jeworrek

Schleppender Bezahlvorgang

Nervig: Kaum ein Onlineshop ohne Fehler beim Bezahlen

95 Prozent der  Online-Händler mit  Mängeln während des Bezahlvorgangs mit Kreditkarten.


Im deutschen Online-Handel stellt die Payment-Plattform Stripe eingien Bedarf bei der Fehlerbehebung fest. Auf Basis des Alexa-Rankings haben die Bezahl-Spezialisten die Kassenbereiche der 100 wichtigsten deutschen Online-Shops analysiert. Nur fünf der betrachteten Anbieter ermöglichten einen reibungslosen Bezahlvorgang mittels Kreditkarte. 67,3 Prozent (2018: 92,7 Prozent) wiesen drei oder mehr Fehler auf, 37,3 Prozent (2018: 57,3 Prozent) fünf oder mehr und 14,5 Prozent (2018: 10,4 Prozent) sieben oder mehr Fehler in zwölf getesteten Kriterien. Durchschnittlich kamen die reichweitenstärksten Onlineshops in Deutschland damit auf 3,81 Fehler.

Mühsame Eingaben

Geprüft wurde unter anderem das Kriterium der manuellen Eingabe des Gültigkeitsdatums. Bemängelt wird, dass  bei 56 Prozent der Anbieter Auswahllisten genutzt werden müssen, was die Eingabe unnötig erschwert. Ebenfalls merken die Tester an, dass bei 52 Prozent keine Echtzeit-Erkennung ungültiger Kreditkartennummern möglich sei. Positiv bewerten die Experten dagegen, dass bei fast allen Seiten der Bezahlvorgang automatisch mobil optimiert ist. Weiterhin böten 81 Prozent eine sehr gute User-Experience bei der Autofill-Funktion. Dass der Bezahlvorgang ein wichtiges Kundenerlebnis darstellt, haben  zunehmend mehr Händler erkannt und arbeiten daran, die Customer Journey auch an diesem Punkt weiter zu optimieren.

 

 

05.02.2020    Hilka H. Jeworrek
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