19.06.2020    Andreas Busch

Alternative Investments

„i-Tüpfelchen bei der Rendite“

Mit Immobilien, Beteiligungen an etablierten Firmen und Start-ups will UP2INVEST-Geschäftsführer Dr. Hauke Brede Werte für Anleger schaffen.

Mit UP2INVEST ebnet Hauke Brede Anlegern den Weg, über Zielfonds in Immobilien, Mittelstandsunternehmen und Start-ups zu investieren. Er verfolgt einen holistischen Ansatz, will die Expertise der Zielfondsmanager zu einem Netzwerk verknüpfen. Die M. M. Warburg Bank steht ihm zur Seite. Brede gibt Einblicke in die Strategie.

Zur Person

Dr. Hauke Brede

Der promovierte Diplom-Kaufmann war nach Stationen etwa bei Deloitte und Boston Consulting zuletzt Chief Risk Officer und Mitglied des Investment Committee der Allianz Real Estate. Seit 2019 ist er Geschäftsführer von UP2INVEST

Warum sollten Anleger jetzt mit Ihren Fonds in Sachwerte investieren?

Hauke Brede: Anleihen weisen schon lange eine meist negative Verzinsung auf, die Aktienmärkte eine hohe Volatilität. Investoren suchen Alternativen.

Warum der Fokus auf Immobilien sowie Beteiligungen und die Konzentration auf Deutschland?

Brede: Immobilien sorgen für eine laufende Rendite, das ist institutionellen Investoren wie etwa Pensionsfonds wichtig. Die Unternehmensbeteiligungen sollen quasi das i-Tüpfelchen bei der Rendite bieten. Und Deutschland ist, wie es sich gerade in der Krise zeigt, ein stabiles Land mit großer Wirtschaftskraft.

Welche Pläne haben Sie mit den zwei neuen Fonds?

Brede: Die Planungen für den Immobilienfonds schließen wir im Sommer ab. Der „UP2 German Oppor­tunity Fund 1“ investiert über fünf Zielfonds hälftig in die Segmente Mittelstand und Venture-Capital, also Start-ups. Eine breite Diversifikation wird über circa 75 Einzelinvestments in Unternehmen angestrebt – das bedeutet zuvor gut 6.000 Deal-Analysen. Eine breite Diversifikation hat Priorität.

Wie gehen Sie vor?

Brede: Alle Fonds werden neu aufgesetzt, aber von erfahrenen Managern mit bestem Track-Record. Zusätzlich haben alle eine gut gefüllte Pipeline an potenziellen Beteiligungen. Dieser Ansatz nutzt den Vorteil von niedrigen Preisen nach der Krise.

Bitte nennen Sie ein Beispiel.

Brede: btov Partners. Die Venture-Capital-Gesellschaft verwaltet ein Vermögen von 450 Millionen Euro und konzentriert sich seit 2000 auf digitale und industrielle Technologien. btovs Netzwerk bietet Zugang zu nicht offensichtlichen Anlagen und Gründern. Der exklusive btov-Zielfonds steigt nicht in der Gründungsphase von Start-ups ein, sondern bei späteren Finanzierungsrunden, wenn Erfolge sichtbarer werden. Eine Gewinnbeteiligung der Zielfondsmanager führt zu einem Interessengleichklang mit den Investoren.

Der „UP2 German Opportunity Fund 1“ streut das Kapital breit in Segmente, Manager und zahlreiche Unternehmen. Damit wird das Risiko begrenzt

Wer kann in UP2INVEST-Fonds investieren?

Brede: Institutionelle Investoren wie beispielsweise Versicherungen, zudem Family-Offices, Stiftungen oder semiprofessionelle Anleger, die sich ab einer Einlage von 250.000 Euro beteiligen möchten.

Welche Rendite streben Sie an?

 Brede: Nach Kosten soll sie bei Immobilien zwischen vier bis fünf Prozent jährlich betragen. Für die Beteiligungen erwarte ich bei zehn Jahren Haltedauer ein Kapitalwachstum um 17 Prozent pro Jahr.

19.06.2020    Andreas Busch
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