15.05.2020    Miriam Rönnau

Wachstumsstrategie über Akquisitionen

Mit „Buy and Build“ zu mehr Umsatz

Wenn die Krise eines zeigt, dann: Nichts hat ewig Bestand. Deshalb gilt für Marketer und Selbstständige gerade umso mehr: nicht auf altbewährte Strategien setzen, sondern neue Wege gehen – und dabei auch andere Wirtschaftsbereiche in den Blick nehmen. Der Software- und Marketingexperte Dieter Weißhaar setzt dabei vor allem auf einen Ansatz.

„Buy and Build ist im Technologiebereich Teil vieler Wachstumsstrategien“, schreibt Dieter Weißhaar in seinem Artikel „Wachstumsstrategie über Akquisitionen: Warum sich ‚Buy & Build’ lohnt“. Und er muss es wissen: Weißhaar blickt auf über 20 Jahre Erfahrung in Tech-Unternehmen zurück.

Doch worum geht es bei diesem Ansatz? Einfach gesagt: „Buy and Build“, also kaufen und ausbauen, bezeichnet eine Strategie, bei der auch Unternehmen mit einem komplementären oder ergänzenden Geschäftsmodell akquiriert werden. Typischerweise wird diese Strategie im Private-Equity-Bereich eingesetzt, indem etwa Plattformunternehmen mit etabliertem Management und Systemen beziehungsweise Infrastrukturen übernommen werden.

„Am Beispiel der Softwareindustrie lässt sich der Einfluss von ‚Buy and Build’ auf das Ergebnis gut aufzeigen“, schreibt Weißhaar. „Schnell Zukunftsmärkte zu besetzen wird durch hohe Marktanteile belohnt.“ Wie dadurch mehr Umsatz generiert wird, veranschaulicht Weißhaar anhand einer fiktiven Beispielrechnung eines mittelständischen Softwareunternehmens.

15.05.2020    Miriam Rönnau
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